22.07.2008
von Salim Spohr

Was China sich seit Jahren in Uiguristan leistet, verdient weltweit allerschärfsten Protest. Bis heute ist es den Uiguren bei Androhung höchster Strafen verboten, den Islam zu praktizieren. In der Schule werden Kinder scheinheilig befragt, ob sie die Sure «al-fâtiha» auswendig können. Wenn sie die vortragen, werden sie gefragt, wer es ihnen beigebracht hat. Dann kommen der Lehrer und das Kind ins Gefängnis.
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20.07.2008
von Salim Spohr

ZWEITES UPDATED – Unter dem reißerischen Titel «Bullensperma und Marlboro für Irans Ayatollahs» verweist «NET NEWS GLOBAL» auf einen Artikel in SPIEGEL-online über das löchrige amerikanische Handelsembargo, einen Artikel, der selbst den relativ harmlosen Titel trägt: «Bullensperma und Zigaretten für Iran». – Die Frage hatte gelautet: Wie ist es möglich, daß «NET NEWS GLOBAL» den SPIEGEL-Titel so sehr ins Hämische und Herabwürdigende abändert? – Inzwischen hat sich herausgestellt, daß der SPIEGEL selbst seinen Titel verändert hatte, was dort wohl gängige Praxis ist.
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14.07.2008
von Salim Spohr
Wenn Top-Militärs der USA den Kongreß dringend davor warnen, die neue Entschließung «Con .Res. 362» zu verabschieden – sie sei «potentiell sehr gefährlich» – dann verdient solche Rede einmal eine sprachanalytische Klärung.
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10.07.2008
von Salim Spohr

Im Heise Artikel Armageddon im Nahen Osten – Die Vereinigten Staaten, Israel und die Militaristen im Iran auf dem Kriegspfad – beschreibt Behrouz Khosrozadeh eindrucksvoll die angespannte Lage. Alles scheint darauf hianuszulaufen, daß ein Angriff der israelischen Luftwaffe unmittelbar bevorsteht und in voraussehbarem Zusammenspiel einer provozierten iranischen Verteidigung mit entsprechender Reaktion der amerikanischen Kriegsmaschinerie ein Feuer entzündet wird, das jenen in der religiösen Überlieferung vieler Völker vorausgesagten Größten aller Kriege – arabisch al-hamlatu l-kûbra (das ‘Große Gemetzel’) – in Gang setzt, der mit der Schlacht von Armageddon seinen Höhepunkt und Abschluß findet soll. – Einen Grund zu der Annahme, daß die im Heise-Artikel beschriebene unmittelbare Gefahr für Iran nicht besteht, sehe ihn in der Art und Weise, wie unser Scheich, Maulâna Sheikhs Nazim al-Haqqânî, gestern reagierte, als ihm ein junger iranischer Bruder, der in Famagusta lebt, mitteilte, morgen in die iranische Heimat fliegen zu wollen.
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03.07.2008
von Salim Spohr

Der morgige Freitag wird inshâ’allâh der 1. Rajab sein. Und da unter Muslimen die einem Tag vorausgehende Nacht ihm zugezählt wird, beginnt in gut zwei Stunden der heilige Rajab, der Monat der Vergebung. Und da die Nacht zum ersten Freitag des Rajab die heilige Nacht der Empfängnis des Propheten Muhammad (s), Lailatu l-Raghâ’ib, ist, der morgige Tag aber ein Freitag ist, beginnt diese heilige Nacht gleich mit dem adhân zum salatu l-maghrib, und wir sagen: «al-hamdu li-llâh!»
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