27.07.2007
von Salim Spohr

Ein familieninternes Streitgespräch – vgl. auch hier – über die schönste Verfassung und den König in jedem Mann – Wir überqueren die Grenze nach Jordanien. Und waren wir seit der Abfahrt von Medina alle ziemlich aufgedreht gewesen, so kommt mit einem Mal eine himmlische Ruhe, Leichtigkeit und Heiterkeit auf uns herab. Die Hektik Saudiarabiens oder wessen auch immer ist wie verflogen, und eine staubige, gelegentlich rötliche Wüste mit Geröll zieht unter gedämpftem Blick dahin: Was macht einen Ort zu einem schweren oder leichten? Sind es die Jinnen, die Geister? Was ist es, dem sich der Segen eines Landes, seine Fröhlichkeit, verdankt?
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17.07.2007
von Salim Spohr
Gegen eine bloß metaphorische Deutung heiliger Texte.
Der Gesandte Allâhs -Allâhs Segen und Frieden auf ihm – hat gesagt: »Es wird mit der Stunde nicht soweit sein, bis die Sonne im Westen aufgeht.« Wird diese Überlieferung oft so gedeutet, daß eine metaphorisch verstandene »Sonne« islamischen Glaubens vor dem Ende der Welt im Westen aufgehe, so erlauben neuere Forschungen zur Geschichte unseres Sonnensystems die Einsicht in die reale Möglichkeit eines solchen Geschehens, die nicht geglaubt werden muß, sondern schon gewußt werden kann.
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13.07.2007
von Salim Spohr
Gegen den Sprachchauvinismus schlecht Deutsch Sprechender – Weil das für Allah reservierte arabische al-quddûs mit »heilig« übersetzt werden kann, wollen deutschsprechende Muslime es (sich) verbieten, die auf arabisch so genannten awliyâ’, die »Freunde (Gottes)«, auf deutsch »Heilige« zu nennen. – Hier soll gezeigt werden, daß, wer jenem Vorschlag folgt, nicht frommer wird, sondern nur schlechteres Deutsch spricht.
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07.07.2007
von Salim Spohr
Wovor Meisterdenker Immanuel Kant als Philosoph scheute, ist für Muslime ein leicht zu lösendes Problem.
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