Opfer immer, Täter nimmer?

12.02.2008

Prof. Dr. Rolf Verleger, Neurophysiologe an der Uni Lübeck und Landersvorsitzender der jüdischen Gemeinschaft Schleswig Holsteins, hatte schon zur Zeit des Libanonskrieges heftige Kritik an Israel und den alle Untaten Israels gutheißenden Zentralrat der Juden in Deutschland geübt und dort für entsprechende Aufregung gesorgt. In einem gestern in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Leserbrief fragt er, ob die Tatsache, daß die Juden Opfer eines großen Unrechts wurden, dem jüdischen Staat heute das Recht gibt, anderen Unrecht zu tun.

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Einer kam heim aus Afghanistan

02.02.2008

Theodor Fontane nimmt in seiner Ballade »Trauerspiel von Afghanistan« Bezug auf den Britisch /Afghanischen Krieg von 1839 – 1842, lange vor dem Großen Spiel zwischen dem Britischen Empire und dem Zarenreich um die Grenzziehung zwischen Britisch-Indien und dem zukünftigen Pufferstaat Afghanistan, wo dann die so genannte Durand-Linie das Paschtunengebiet teilte und bis heute für Probleme sorgte.




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Fünf Millionen Dollar für jeden Abgeordneten

01.02.2008

Ein irakischer Parlamentarier, der es vorzieht, anonym zu bleiben, hat der Zeitung أخبار الخليج mitgeteilt, daß höchtvertrauliche Gespräche mit Vertretern amerikanischer Ölkonzerne stattgefunden haben, die jedem Abgeordneten fünf Millionen US-Dollar in Aussicht stellen, der für das neue Öl-und-Gas-Gesetz stimmen wird.

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