Der Angriff der Medien auf die Muslime

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786 – Wir sind in einem Info- und Propagandakrieg. Selbst ursprünglich für vernünftig gehaltene “Akademiker” fallen verbal derart haßerfüllt über die Muslime her, daß das sogar aufrechten Atheisten zu viel wird, weil es ihr Gerechtigkeitsgefühl verletzt. Es breitet sich in Deutschland ein Islamhaß aus, dessen Ausdruck und Speerspitze oder gar intriganter Antreiber die Medien sind. Es kommt jetzt darauf an, die Struktur des Angriffs zu verstehen, dem wir, so wir es verstehen, je nach Veranlagung dann mit zarten Gesten oder einem großen Aufschrei entgegentreten können.

Und das sieht so aus: Die Medien benutzen den sogenannten “Islamischen Staat” in den letzten Tagen mit Vorliebe ohne Anführungszeichen, und beschreiben die Verbrecher der ISIS als Muslime. Hatten schon seit je Journalisten die Wahhabiten als “strenggläubig” mißverstanden, statt sie als “fehlgläubig” oder “geistesgestört”zu erkennen, liegt die gestrige Ausgabe der Tagesthemen voll im Trend, wenn Thomas Roth dort ein Feature über den Irak mit den Worten ankündigt, es gäbe auch “bewaffnete Gegner der radikalen Mittelalter-Muslime der ISIS”.

Wir müssen aufstehen und erklären, daß die Leute des ISIS in Wahrheit keine “Mittelalter-Muslime” sind, aber nicht, weil sie moderne Muslime (eine contradictio in adiecto) wären, sondern weil sie gar keine Muslime sind.

Es fing damit an, daß westliche Geheimdienste den größten Verbrechern im Lande Säcke mit Geld gaben und erklärten: “Macht weiter mit euren Verbrechen, wir bezahlen euch auch noch für diese unter der Bedingung, daß ihr euch einen Bart stehen laßt, einen Turban tragt und bei jedem eurer Verbrechen laut “Allahu Akbar” brüllt, am besten die üble Tat auch noch per Video dokumentiert und bei YUTUBE ins Netz stellt!”

Es gilt zu verstehen, daß das Prädikat der “Mittelalter-Muslime” nach zwei Seiten hin Unruhe stiftet. Zum einen werden reine Verbrecher zu Muslimen erklärt, zum anderen wird die Tradition diffamiert, die aber wesentlich zum Islam gehört. Suggestiv wird der Eindruck erweckt, die Muslime hätten sich im Mittelalter so benommen, wie es jetzt die ISIS-Verbrecher tun. Das ist der volle Umfang der üblen Nachrede, man kann auch sagen, ein deutliches Zeichen dessen, daß die Medien zum Generalangriff auf die Muslime übergegangen sind.

Es ist zu spät, jetzt “pricipiis obsta!” zu rufen, weil die Sache beispielsweise mit der angeblichen Strenggläubigkeit schon viel zu lange ohne große Widersprüche von seiten der Muslime gelaufen war. In einer Kritik der FAZ-Rezension eines unserer Bücher hatte ich das Problem einmal angesprochen.

Wir müssen in vielfältiger Weise aufstehen und deutlich machen, daß wir uns das nicht gefallen lassen, so eine hinterhältige Art von Intriganz. Ziel muß zugleich ein konzertierter Angriff auf eine durch die Arbeit der Vereine, Moscheegemeinden und Dachverbände nachhaltig beförderte Art von Leichenstarre der Muslime selbst sein, eines peinlichen Mangels an – ya Allah, ya Hayy! – Lebendigkeit, Beherztheit, Klarheit, Witz. Wirkliche Muslime sollten unter begeisterter Zustimmung nichtmuslimischer und muslimischer Zuhörer öffentlich erklären können, daß es uns nicht reicht, zur Not eben bloß toleriert zu werden, da es doch gute Gründe gibt, uns zu lieben!

 

 

Comments (12)

  1. U.I. Windrath

    السلام عليك يا أيّها الأخ

    In dem Artikel und den Statements tauchen eine ganze Reihe von wertenden Zuschreibungen und, so lese ich es wenigstens, Unterstellungen auf, wie sie sich auf die Aufrichtigkeit oder Unaufrichtigkeit bestimmter Gruppen und Einzelner beziehen. Nach meiner Erfahrung gibt das sehr schnell “böses Blut” und wäre an sich leicht zu vermeiden.
    Dass in der Auslegung von Leuten, die sich einen hohen Rang erstreiten wollen, indem sie zur Waffe greifen, weite Zusammenhänge islamischer Überlieferung nicht berücksichtigt werden, scheint auch mir klar. Ich sehe ein Problem der Kultur und insbesondere der Bildung darin, wenn Personen zu Autoritäten werden können, die einen solchen Islam predigen, und deren Jünger sich Hoffnung aufs Paradies machen, indem sie vermeintlich Ungläubige töten oder aus ihrer Heimat vertreiben. Dabei ist mir allerdings nicht so klar wie dir, unter welchen Umständen jemand (der die Einheit Gottes bezeugt und äußerlich den Riten regelmäßig nachkommt) aus dem Dîn ausgeschlossen (Tekfîr) werden kann.
    Woher die Vorbehalte vieler Medienvertreter gegenüber unserem Bekenntnis? – Ich habe den Eindruck, dass ihnen in vielen Fällen suspekt sei, dass Muhammed (saw) nicht nur als Prophet und Lehrer auftrat, sondern zugleich als Politiker und Feldherr. Die vermutlich von Jesus (a.s.) und vielleicht von Buddha her gebilden Vorstellungen werden vielmehr alles Militärische ausschließen. Als Sufis betonen wir stärker den “inneren Kampf”; die Schlacht am Uhud o.dergl. wird dadurch aber nicht in ihrem Stellenwert in Frage gestellt werden, oder sehe ich das falsch?

    Wieviel Differenzierungsvermögen und Bereitschaft, es einzusetzen, können wir von den Schreibenden erwarten? Als selbst öffentlich sich Bekundende, so meine Meinung, ist es mehr als ein Ausdruck akademischer Gewohnheiten, wenn die Quellen benannt werden, sei es auch ein persönliches Gespräch. “Quod non est in actis non in mundo” – eine Haltung, wie sie sich die Juristen zu eigen machten. Im “Web” liegt so viel Unbelegtes und kaum Haltbares, dass ich die Frage verstehe: “Kannst du das denn auch belegen?” Um ehrlich zu sein, mir kam sie beim Lesen ebenfalls.

    Für die klaren Worte besten Dank an Alle Beteiligten!
    Isma’il

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    1. Salim Spohr (Post author)

      786 – As-salamu alaikum. Mußt Du, Ismail, “ehrlich” sein, um nach Belegen zu fragen? – Also ich habe die Sache bestens durch eine lokale höchstrangige und absolut glaubwürdige Quelle belegt, wie Du aus meiner Antwort (s. u.) ersiehst, ein Prädikat, das ich beispielsweise der “TAGESSCHAU”-Redaktion nicht ohne weiteres geben würde.

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      1. burhanuddin1

        Behauptungen sind keine Belege.

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  2. Burhanuddin1

    Au backe …

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  3. Vico Zaspa

    Durch den Islamischen Staat erkennen selbst die letzten was der Islam ist. Und deswegen ändert sich endlich die Haltung der Medien und der westlichen Eliteklasse die noch vor kurzem verkündet haben: Der Islam, der “echte” Islam sei friedlich und tolerant und die zu Gewalt neigender Moslems seien eine “nicht repräsentative Randerscheinung”. Endlich ist diese heuchlerische political correctness vorbei!

    Liebe Muslime, wo ist euer großer Aufschrei gegen den IS? Warum demonstriert ihr nicht gegen den Islamischen Staat so wie ihr es gegen den Gaza-Krieg gemacht habt? Ist es weil diesmal keine Muslime sterben sondern “nur” “Ungläubige” ?

    Täglich habe ich mit Muslimen zu tun und alle haben die gleiche Meinung: Die IS Soldaten sind gar keine Muslime, es sind CIA und Mossad Agenten die sich nur als Muslime ausgeben um Unruhe im Nahen Osten aufrecht zu erhalten!
    Somit muss man die Frage stellen, warum soviele Muslime aus Deutschland und anderen Teilen Europas in dieses Krisengebiet reisen um sich ihren Brüdern und Schwestern im Kampf gegen “Ungläubige” anzuschließen?

    Aber dazu muss ich auch noch sagen, alle meine Muslimischen Freunde sind gegen den IS, aber nicht weil Menschen sterben sondern nur weil dadurch der Islam ins schlechte Bild gerückt wird.

    Zitate aus dem Text:

    ” das sogar aufrechten Atheisten zu viel wird”
    Jetzt zieht ihr die Atheisten in eure Argumentation mitein, aber sonst bezeichnet ihr sie als “die schlechtesten Geschöpfe”

    “weil sie gar keine Muslime sind”
    Die IS Anhänger dürfen nach Mekka reisen, also sind sie Muslime!

    Mir ist klar dass dieser Beitrag eigentlich nicht freigegeben wird, aber lasst euch eins gesagt sein, mit der “Taquia” könnt ihr uns nicht mehr täuschen. Ich werde meine Erkenntnisse die ich in den letzten Jahren gesammelt habe weitergeben und alle aufklären die ein offenes Ohr dafür haben und nicht gleich jemanden als Islamophob bezeichnen.

    Friede sei mit euch!

    Vico Zaspa

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    1. Salim Spohr (Post author)

      Interessant, “Vico”, daß Dir, wie Du schreibst, “klar” ist, daß “dieser Beitrag eigentlich nicht freigegeben” werden sollte. Ich gebe ihn aber frei, weil er neben ein paar gewöhnliche Blödheiten die bemerkenswerte Feststellung enthält, daß Deine islamischen Freunde sich mit Blick auf ISIS mehr um den Ruf des Islams als um die Menschenleben sorgten, die das gekostet hat. Das ist natürlich ein Ding! Da ist Deinen Freunden wohl die Optik durcheinandergeraten. pac vobiscum. Salim

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  4. Rudolf Reshad Steinmetz

    Ein hoffnungsvolles Zeichen, eine vorbildliches Bündnis “Mufti Qabbani presents Rahi with Christian Muslim pact”: http://www.kataeb.org/en/news/details/424512/Mufti+Qabbani+presents
    AUCH HIER “An award-winning documentary film on Muslim-Christian relations”: http://www.iofc.org/imam-pastor
    UND ZUR ERINNERUNG “„Ein Wort, das uns und euch gemeinsam ist – Offener Brief und Aufruf von Religiösen Führern der Muslime an die Religiösen Führer des Christentums”: http://www.warda.info/EIN_WORT_DAS_UNS_UND_EUCH_GEMEINSAM_IST.pdf

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  5. karakal

    Die Sache ist leider nicht so einfach, daß wir einfach sagen könnten, die Leute vom „Islamischen Staat“ (IS) seien keine Muslime. Ihre Führungsclique mag zwar von Geheimagenten unterwandert sein, und ihre militärische Führung aus ehemaligen Offizieren Saddam Husseins bestehen, die vor dem Jahre 2003 noch unreligiös waren, aber die Masse der einfachen Mitläufer, von denen viele gar nicht selbst an Kämpfen teilnehmen und keine Greueltaten begehen, sind Muslime. Geschickt mißbraucht der IS islamische Symbole und hat in den von ihm beherrschten Gebieten eine äußerlich islamische Ordnung errichtet, in der die Regeln der islamischen Religion in äußerst strenger Weise angewandt werden. Diese einfachen Leute glauben tatsächlich, daß die Jesiden (Êzîden) den Teufel anbeten und daher ausgerottet werden müßten und halten die Berichte von den Greueltaten ihrer Kämpfer für westliche Propagandalügen. Es genügt ihnen als Beweis für die Rechtschaffenheit ihres selbsternannten Kalifen, daß er ein Nachkomme des Propheten – Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen – ist, und freuen sich darüber, daß die Läden während der Gebetszeiten schließen müssen und kein Tabak und keine Drogen mehr verkauft werden. Damit ist ihre islamische Welt in Ordnung.
    Um die Greueltaten vor ihren Anhängern und Kämpfern rechtfertigen zu können, müssen alle anderen Muslime als „Ungläubige“ oder Verräter entmenschlicht und für vogelfrei erklärt werden, was – wie wir sehen – recht gut funktioniert. Damit kann die Führung des IS auch jede Kritik der mehrere Millionen zählenden von ihm kontrollierten Bevölkerung als „Auflehnung gegen das Islamischen Kalifat“ im Keim ersticken und brutal niederschlagen.

    Der südafrikanische muslimische „Reformtheologe“ Farid Esack in einem Interview auf die folgende Frage:
    Der Terror des „Islamischen Staats“ wirft für Theologen eine Menge Fragen auf. Kann man denn Ihrer Meinung nach für alles eine Rechtfertigung im Koran finden?
    Esack: Es ist sehr schmerzhaft für mich, aber die ehrliche Antwort lautet: ja. Als Muslim würde ich lieber sagen, dass es keine Rechtfertigung für diese Barbarei im Koran gibt, aber das wäre intellektuell nicht redlich. Es gibt Textstellen, die der IS so liest, dass sie ihre Barbarei rechtfertigen. Für uns Muslime wie auch für die Angehörigen aller Religionen, die auf der Basis heiliger Texte stehen, gibt es fortwährenden Streit darüber, wie man ein breiteres, inklusiveres und pluralistischeres Verständnis einiger Texte gewährleisten kann. Aber der IS trinkt aus derselben Quelle wie wir. Sie nehmen das Wasser und vergiften es, aber es stammt aus derselben Quelle. So schwer es mir auch fällt, das einzugestehen. [Zitatende]
    Vor kurzem haben sich rund 200 Gelehrte und Islamwissenschaftler aus der ganzen Welt in einem offenen Brief an den Leiter dieser Bande, Abū Bakr al-Baġdādī, gewandt. Darin argumentieren sie sehr ausführlich, warum das, was er tut, nicht islamisch ist und gegen den Islam und islamische Prinzipien verstößt. (http://blog.zeit.de/radikale-ansichten/2014/09/26/islamische-argumente-gegen-den-islamischen-staat/ > “Brief an Baghdadi”). Es wäre wünschenswert, wenn dieser offene Brief – und sei es in verkürzter Form – in deutscher Übersetzung veröffentlicht würde. Dann könnten die angesprochenen Muslime in der öffentlichen Debatte auf diesen Brief verweisen, anstatt jedesmal selbst nach Erklärungen und Entschuldigungen suchen zu müssen.

    Nach Meinung einiger Medien soll Saddam Husseins Stellvertreter ´Izzet Ibrâhîm ad-Dûrî, der untergetaucht ist, wesentlich zu dieser Zusammenarbeit zwischen den eher säkularistisch eingestellten ehemaligen irakischen Offizieren und den wahhabitischen „Islamisten“ im IS beigetragen haben. Ad-Dûrî war mir unangenehm aufgefallen, als er zu Saddâms Zeiten in einer Sitzung der Arabischen Liga unanständige Äußerungen von sich gab. Einer meiner irakischen Bekannten hatte ihn als einen gottlosen, verdorbenen Menschen beschrieben, der als Hochschuldozent von seinen Studenten verlangt hatte, bei etwas anderem als Allah zu schwören – im Islam ein Sakrileg. Die Schüler eines Scheichs des Schâdhiliyya-Ordens in der jordanischen Hauptstadt Amman hatten sich damit gebrüstet, daß Saddam Husseins Stellvertreter ein Schüler ihres Scheichs sei. Das paßt überhaupt nicht zu der erwähnten Persönlichkeit dieses Mannes, und vermutlich gab er sich nur deshalb religiös, um den Sufi-Scheich und dessen Schüler ohne deren Wissen als fünfte Kolonne in Jordanien einzuspannen. Nun wird ad-Dûrî von einigen westlichen Medien als dem Naqschbandi-Orden zugehörig genannt, wobei diesen Schreiberlingen z. T. unbekannt zu sein scheint, daß es sich bei der Naqschbandiyya um einen friedliebenden Sufi-Orden und nicht um einen kurdischen Volksstamm handelt. Auf diese Weise wird jetzt der Naqschbandi-Orden mit der Terrororganisation IS in Verbindung gebracht.

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    1. Salim Spohr (Post author)

      786 – As-salamu alaikum, Karakal. – Um es klar zu sagen, ich halte Dein Posting im ersten Teil für völlig daneben und dazu in sich selbst widersprüchlich. Wie kannst Du Dich auf die Meinung des “Reformtheologen” Farid Esak, diese ISIS Gangster könnten sich auf den Koran berufen, einlassen und zugleich das berühmte Schreiben der 120 (es waren nicht 200) Gelehrten an den Gangsterboß al Baghdadi bemühen, in dem deutlich erklärt wird, daß man nicht einzelne Koranstellen aus dem Zusammenhang herausreißen und isoliert zu bestimmten Zwecken mißbrauchen darf? Wenn Easak sagt, es geben “Textstellen, die der IS so liest, dass sie ihre Barbarei rechtfertigen” und die 120 Gelehrten nachweisen, daß man sie nicht so lesen darf, dann sollte der “Reformtheologe” sich bei näherem Zusehen vor seinen eigenen Befürchtungen in Sicherheit bringen können. In jenem Brief (den Text gibt es übrigens schon auf deutsch) werden Dutzende von Argumenten vorgebracht, daß die Handlungen von ISIS in krassester Weise dem Islam widerspricht. Da gibt es nichts zu deuteln oder zu klügeln, das sei nicht so einfach.

      Es scheint, Sayyidina Ali, qarrama llâhu wajahu, habe vor rund fünfzehnhundert Jahren diese ISIS-Seuche vorausgesehen. Nuʿaym b. Ḥammād überliefert in al-Fitan, dass der vierte Kalif, ʿAlī b. Abī Ṭālib, sagte:”Wann auch immer ihr die schwarzen Fahnen seht, bleibt auf euren Sitzen und bewegt weder eure Hände noch Füßen. Danach werdet ihr eine kraftlose unbedeutende Schar sehen. Ihre Herzen werden wie Eisenstücke sein. Sie werden die Herrschaft haben. Sie werden weder einen Vertrag noch ein Abkommen einhalten. Sie werden zur Wahrheit aufrufen, doch sie werden nicht die Leute der Wahrheit sein. Ihre Namen werden elterliche Bezeichnungen sein und ihrer Zuschreibungen werden zu Städten sein. Ihre Haare werden herabhängen wie die einer Frau. Dieser Zustand wird anhalten, bis sie untereinander streiten. Danach wird Gott die Wahrheit hervorbringen durch wen auch immer Er will.“

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  6. Leander

    Für diese Behauptung:

    “Es fing damit an, daß westliche Geheimdienste den größten Verbrechern im Lande Säcke mit Geld gaben und erklärten: “Macht weiter mit euren Verbrechen, wir bezahlen euch auch noch für diese unter der Bedingung, daß ihr euch einen Bart stehen laßt, einen Turban tragt und bei jedem eurer Verbrechen laut “Allahu Akbar” brüllt, am besten die üble Tat auch noch per Video dokumentiert und bei YUTUBE ins Netz stellt!”

    müssten Sie schon BELEGE vorzeigen! Dass die Anti-Assad-Rebellen von westlichen “Diensten” und Staaten unterstützt wurde, ist sehr wahrscheinlich. Und dass sich aus dieser Klientel nun die ISIS abgespalten und verselbständigt haben, ist auch wahr. Dass irgendwelche Westler aber bewusst Verbrecher mit Geld überschüttet hätten unter der Bedingung, sie müssten sich Bärte wachsen lassen und ““Allahu Akbar”” brüllen – liebe Leute, diese steile These kostet Euch die ganze Glaubwürdigkeit, die dieser Artikel ansonsten bekommen hätte.

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    1. Salim Spohr (Post author)

      786 – Diese “steile These”, die, so Lady Leander, meine Glaubwürdigkeit kosten solle, ist in Wahrheit keine bloße “These”, sondern eine ernstzunehmende und absolut seriöse Aussage, die mir persönlich gegenüber von einem ehemaligen General der Armee des Iraks getroffen und mehrmals in Einzelheiten ausgeführt wurde. – Das ist für mich ein handfester Beleg, auch wenn verkopfte Rechthaber vielleicht glauben möchte, ein Beleg sei nur etwas, das schon in einem Medium in schriftlicher Form, am besten mit einer notariellen Bestätigung, irgendwo vorliegt. – Ich finde es schlimm, daß da Halbwissende wie Lady Leander es wagen, in einem Felde über die Glaubwürdigkeit anderer forsch zu urteilen, in dem sie sich eben nicht auskennen.

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  7. Rudolf Reshad Steinmetz

    Ja, so ist es. Die NATO-IS/ISIS (neuerdings „Weißes Leichentuch“) wurde aus zwei Gründen von USA/Israel geschaffen: um Syrien und den Iran anzugreifen, dann Russland und China. Der zweite Grund: den Islam als Hochreligion auszuschalten, dann das Christentum und schliesslich die Religionen überhaupt, soweit sie sich dem Dajall nicht fügen.
    Ein Motiv für das erste Ziel steht hier “Aggressiv gegen Russland: Für den Clan von US-Vize Biden geht es um viel Geld”: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/10/505831/aggressiv-gegen-russland-fuer-den-clan-von-us-vize-biden-geht-es-um-viel-geld/ UND AUCH HIER: Das amerikanisch-saudische geheime Abkommen über Syrien – eine große Dummheit von F. William Engdahl: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/das-amerikanisch-saudische-geheime-abkommen-ueber-syrien-eine-grosse-dummheit.html;jsessionid=5C25D65EC7E368603B8060C469A75D7D
    SIEHE AUCH u.A. HIER: http://www.voltairenet.org/de ES GEHT ALSO UM die drei blutgierigen Götzen der Moderne: Sex, Geld und Macht.
    Islam und Christentum werden derzeit durch eine systematische Protestantisierung (d.h. Religion ohne innere Erfahrung und ohne Ego-Kontrolle) auf Linie gebracht.
    Der Islam durch eine Anpassungspolitik u.a. der Funktionäre und Medien, gesteuert durch die korrupten Öl-Dollars sogenannter Öl-Scheichs. Auch in Deutschland wird diese Strategie befolgt. U.a. an sogenannten Islam-Lehrstühlen (wie z.B. durch Mouhanad Khorchide an der Uni Münster oder Angelika Neuwirth an der FU Berlin), flankiert von der „Islamischen Zeitung“, oder von einer relativistische Koran-Hermeneutik. Aktuelles Bespiel: „Internationale Fachkonferenz der „Stiftung für Islamische Studien – SIS“: http://sis-de.com/?p=96.
    Auf christlicher Seite geschieht dies derzeit durch eine, vom amtierenden Jesuiten-Papst manipulativ gesteuerte Bischofssynode über die Werte der Familie und der Sexualmoral, siehe „Die schwarze Fahne auf dem Obelisken? Das Sterben der Christen und die Lügen um den Islamischen Staat (IS)“: http://www.katholisches.info/2014/10/13/die-schwarze-fahne-auf-dem-obelisken-das-sterben-der-christen-und-die-luegen-um-den-islamischen-staat-is/ SOWIE „Zwischenbericht der Synode „eines der schlimmsten offiziellen Dokumente“ der Kirchengeschichte“: http://www.katholisches.info/2014/10/15/zwischenbericht-der-synode-eines-der-schlimmsten-offiziellen-dokumente-der-kirchengeschichte/
    Abwehrmassnahmen gegen diesen Generalangriff auf die aufrichtig Gläubigen sind nur möglich gemäß den Vorgaben unseres geliebten Murschids Maulana Scheich Nazim Adil al-Haqqani – Möge der Allmächtige ihn heiligen – und mit Genehmigung seines Khalifas Scheich Muhammad Effendi. Denkbar wäre dies im Hinblick auf ein christlich-islamische Eschatologie, eingedenk der Umarmung von Maulana mit Papst Benedikt XVI.
    UND ALLAH WEISS ES BESSER!

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