„Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?“

31.10.2008

Gespräch mit dem Historiker Shlomo Sand – Israelischer Bestseller bricht nationales Tabu

Die Idee eines jüdischen Volkes ist erfunden, sagt der Historiker Shlomo Sand.

Keiner ist mehr überrascht als Shlomo Sand, dass seine letzte akademische Arbeit seit 19 Wochen auf Israels Bestsellerliste steht – und dass der Professor für Geschichte solch einen Erfolg hat, obwohl sein Buch Israels größtes Tabu bricht.

Dr. Sand behauptete, dass die Idee einer jüdischen Nation – die dringend einen sicheren Hafen benötigte, ursprünglich dazu verwendet wurde, um die Gründung des Staates Israel zu rechtfertigen – ein Mythos ist, der erst seit gut 100 Jahren besteht.

Dr. Sand, ein Experte der europäischen Geschichte an der Tel Aviver Universität, machte gründliche historische und archäologische Untersuchungen, um nicht nur seine Behauptung zu bestätigen, sondern noch einige mehr – die alle gleich kontrovers sind.

Außerdem behauptet er, dass die Juden niemals aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, dass die meisten der heutigen Juden gar keine historischen Verbindungen zum Land, das Israel genannt wird, haben, und dass die einzige politische Lösung für den Konflikt des Landes mit den Palästinensern der wäre, den jüdischen Staat abzuschaffen.

Der Erfolg des Buches „Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?“ wird sich wahrscheinlich rund um die Erde wiederholen. Eine französische Ausgabe kam im letzten Monat heraus und wird so schnell verkauft, dass es schon eine dritte Auflage gibt.

Übersetzungen in ein Dutzend Sprachen, einschließlich arabisch und englisch wurden schon in Angriff genommen. Aber er sagte bereits eine scharfe Reaktion von Seiten der Pro-Israel-Lobby voraus, wenn es von seinem englischen Verleger Verso im nächsten Jahr in den USA herausgegeben wird.

Im Gegensatz dazu sind die Israelis – wenn auch nicht gerade hilfreich – so doch wenigstens neugierig auf seine Argumente gewesen. Tom Segev, einer der führenden Journalisten des Landes, nannte das Buch „faszinierend und herausfordernd“.

Überraschenderweise schreckten seine akademischen Kollegen in Israel zurück, sich mit seinen Argumenten aus einander zu setzen, sagte er. Eine Ausnahme sei Israel Bartal, ein Professor für jüdische Geschichte an der hebräischen Universität in Jerusalem. In Haaretz der israelische Tageszeitung gibt er sich keine große Mühe, Dr. Sands Behauptungen zu widerlegen. In seinem Artikel geht es ihm weniger darum, seinen Beruf zu verteidigen: er meint, dass die israelischen Historiker über das Wesen der jüdischen Geschichte nicht so ignorant seien, wie Dr. Sand es behauptet.

Die Idee zu diesem Buch sei ihm schon vor vielen Jahren gekommen, sagte Dr. Sand, aber er wartete damit und begann es erst vor kurzem. „Ich kann nicht behaupten, dass ich besonders mutig bin, das Buch erst jetzt zu veröffentlichen, “ich wartete damit bis ich Ordinarius bin. Man muss in der israelischen akademischen Welt für Ansichten dieser Art einen Preis bezahlen.“

Dr. Sands Hauptargument ist, dass bis vor etwas mehr als einem Jahrhundert, Juden sich selbst nur als Religionsgemeinschaft verstanden. Zur Jahrhundertwende des19./20. Jahrhundert stellten zionistische Juden diese Idee in Frage und begannen eine nationale Geschichte mit der Idee zu erfinden, dass es abgesehen von einer jüdischen Religion auch ein jüdisches Volk gebe.

Genauso war den Juden die zionistische Idee, dass Juden verpflichtet seien, aus dem Exil in das „verheißene Land“ zurückzukehren , ganz fremd, fügte er hinzu.

„Der Zionismus veränderte die Idee von Jerusalem. Vorher waren die heiligen Stätten nur als Orte der Sehnsucht angesehen, nicht als solche, an denen man leben sollte. 2000 Jahre lang blieben Juden von Jerusalem weg, nicht weil sie nicht zurückkehren konnten, sondern weil es ihnen ihre Religion verwehrte, bevor der Messias kommt.“

Die größte Überraschung während seiner Nachforschungen kam, als er nach den archäologischen Beweisen aus der biblischen Ära zu suchen begann.

„Ich war nicht als Zionist großgezogen worden, aber wie alle andern Israelis nahm ich es als selbstverständlich, dass die Juden ein Volk waren, das in Judäa lebte und dass alle von den Römern im Jahre 70 n.Chr. vertrieben worden waren.

„Aber als ich begann, nach den Beweisen zu schauen, entdeckte ich, dass die Königreiche von David und Salomo Legenden waren.

„ So ähnlich ist es mit dem Exil. Tatsächlich kann man das Judentum nicht ohne das Exil erklären. Aber als ich damit anfing, nach Geschichtsbüchern zu suchen, die die Ereignisse dieses Exils beschreiben, konnte ich nichts finden, nicht eines.

„ Und zwar deshalb, weil die Römer keine ganzen Völker vertrieben hatten. Tatsächlich waren Juden in Palästina vor allem Bauern, und aller Wahrscheinlichkeit nach blieben sie deshalb auf ihrem Land.“

Stattdessen glaubt er, dass eine alternative Theorie plausibler ist: das Exil war ein Mythos, der von den frühen Christen erfunden wurde, um die Juden dem neuen Glauben zuzuführen. „Die Christen wollten, dass spätere Juden glaubten, ihre Vorfahren seien als Strafe Gottes vertrieben worden (weil sie Jesus nicht als Messias angenommen hatten R.).

Wenn es also kein Exil gab, wie ist es dann möglich, dass es so viel Juden über den ganzen Globus zerstreut gab, bevor der moderne Staat Israel damit begann, sie zur „Rückkehr“ zu ermutigen?

Dr. Sand sagte, dass in den Jahrhunderten vor und nach der christlichen Ära, die jüdische Religion eine missionarische Religion war, die sich sehr um neue Anhänger bemühte. Dies wird in der römisch-lateinischen Literatur jener Zeit erwähnt.“

Juden reisten in andere Regionen und versuchten Konvertiten zu gewinnen, besonders im Yemen und unter den Berbern in Nordafrika. Jahrhunderte später konvertierte das Volk der Khazaren im Süden Russlands en masse zum Judentum und wurden so der Ursprung der aschkenazischen Juden Mittel- und Osteuropas.

Dr. Sand weist auf den seltsamen Zustand der Leugnung hin, in dem die meisten Israelis leben, und macht auf Zeitungen aufmerksam, die vor kurzem ausführlich von der Entdeckung der Hauptstadt des Khazaren-Königreichs nahe des Kaspischen Meeres berichteten.

Ynet, die Internetside von Israels meist gelesener Tageszeitung Yedioth Ahronoth hat die Überschrift: „Russische Archäologen finden die seit langem verlorene jüdische Hauptstadt.“

Doch keine der Zeitungen – so fügt er hinzu – hat die Bedeutung dieses Fundes zu den üblichen Berichten jüdischer Geschichte berücksichtigt.

Eine weitere Frage legt Dr. Sands Bericht nahe, wie er selbst bemerkt: wenn die meisten Juden nie das Heilige Land verlassen haben, was wurde aus ihnen?

„Es wird nicht in israelischen Schulen gelehrt, aber die meisten frühen zionistischen Führer, einschließlich David Ben Gurion glaubten, dass die Palästinenser die Nachkommen der ursprünglichen Juden des Gebietes waren. Sie glaubten, dass die Juden später zum Islam konvertierten.

Dr.Sand schreibt seinen Kollegen (zu große) Zurückhaltung zu, um sich mit ihm zu einer stillschweigenden Anerkennung durch viele zu engagieren, damit das ganze Gebäude der „Jüdischen Geschichte“, wie sie noch an den israelischen Universitäten gelehrt wird, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.

Das Problem mit dem Fach Geschichte in Israel hängt mit einer Entscheidung in den 30er-Jahren zusammen, wo man die Geschichte in zwei Disziplinen teilte: allgemeine Geschichte und jüdische Geschichte. Man nahm an, dass jüdische Geschichte ein eigenes Studienfach benötige, weil die jüdische Erfahrung als einzigartig betrachtet wurde.

„Es gibt keine jüdische Abteilung für Politik oder Soziologie an den Universitäten. Nur Geschichte wird auf diese Weise gelehrt und hat so Spezialisten jüdischer Geschichte erlaubt, in einer insularen und konservativen Welt zu leben, in der sie nicht von modernen Entwicklungen der historischen Forschung berührt wurden.

„Ich bin in Israel dafür kritisiert worden, weil ich über jüdische Geschichte schreibe, obwohl mein Fachgebiet europäische Geschichte ist. Aber ein Buch wie dieses braucht einen Historiker, dem die üblichen Konzepte historischer Nachforschungen der akademischen Welt von überall vertraut sind.

Quelle: Book refuting Jewish taboo on Israel’s bestseller list

Über den Autor














AUTOR: Jonathan COOK جونثان كوك
Übersetzt von Ellen Rohlfs

Ellen Rohlfs ist eine Mitarbeiterin von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, die Übersetzerin als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=6104&lg=de


Kommentare

  1. Rudolf Reshad SteinmetzNovember 02, 2008 @ 08:02 AM

    Die Thesen von Shlomo Sand sind in einigen Details nicht präzise genug, um den Zionismus richtig zu verstehen. Beispielsweise ist seine Behauptung, die Könige David und Salomon seien erfundene Mythen, aus muslimischen Sicht kaum akzeptabel. Stellt man jedoch Sands Thesen in einen erweiterten Kontext, dann bekommen sie einen kohärenten Sinn. Dieser erweiterte Kontext hat ursächlich mit Auschwitz zu tun, nicht nur als dem Stigma der Deutschen, sonder der Deutschen und der deutschen Juden sowie der gesamten, aufgeklärten Welt der Moderne. Der Ausgangspunkt dabei ist aus spiritueller Sicht der Vorwurf, den Jesus seinen Juden gemacht hat: “Wehe euch, denn ihr verschließt das Königreich vor den Menschen, ihr seid nicht hineingegangen, noch lasst ihr hineingehen, die hineingehen wollen. (Die Spruchquelle Q, Seite 73, Herausgegeben und eingeleitet von Paul Hoffmann und Christoph Heil, Darmstadt 2002.) Anders gesagt: Das religiöse Establishment der Juden schuf sich seine eigenen Gesetze, um die Menschen von den himmlischen Gesetzen abzuhalten. Ein moderner Ausdruck dafür ist Emanzipation: Verselbständigung, Befreiung aus der Abhängigkeit der göttlichen und natürlichen Ordnung – mit anderen Worten das Projekt der Moderne, der sogenannten Aufklärung. Das aber hat Jesus kompromisslos abgelehnt, denn: "Keiner kann zwei Herren dienen – ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.” Wer mehr darüber lesen will, fordere bei mir an meinen Dialog mit Rolf Verleger über dessen wichtiges Buch: Israels Irrweg, Eine jüdische Sicht, Köln 2008: rudolf_steinmetz@web.de

  2. NurudinNovember 02, 2008 @ 07:13 PM

    Salam…hmmm, aber im Quran heißt es doch, dass Bani Isra’il über die ganze Welt verstreut wurde. Ich konnte die entsprechenden Verse nicht finden. Irre ich mich? Könnte jemand mir sein Wissen leihen?

  3. SalimNovember 03, 2008 @ 10:07 PM

    Ja, Nuruddin, genau dasselbe habe ich auch gedacht: bani isra´il bzw. banu isra´il, das ist uns vertraut. Leider habe ich meine Handkonkordanzen des Korans im griechischen Teil Zyperns, derweil ich gerade im türkischen bin.

    Und die Behauptung, Reshad, daß die Geschichte der Könige Daud und Sulaiman – der Friede sei auf ihnen – erfundene Mythen seien, ist nicht zu akzeptieren, sondern als ein weiterer Fall der Reihe derer zu betrachten, die neuerdings glauben, für das Judentum oder den Islam eine Art von bultimannscher Entmythologisierung durchführen und dabei an der Existenz zentraler Persönlichkeiten überhaupt zweifeln zu müssen. Etwas nicht Verstandenes oder schwer Akzeptierbares wird ganz leicht zu einer bloßen Metapher herabgesetzt, welche dann als etwas nicht Wirklichen dem Reich der Fabeln zugezählt wird. Einen derart glaubensfremden Umgang mit religiösen Texten halte ich für unangemessen und bin klar gegen eine bloß metaphorische Deutung heiliger Texte.

    Der moderne Zweifel an der Existenz überlieferter Ereignisse gehört in die Reihe von Hans Jansen oder Karl-Heinz Ohlig.
    und Christoph Lichtenberg. Alles kalter Kaffe. Die zuletzt Genannten sind einfach nicht qualifiziert, sondern versuchen krampfhaft, den Islam als Ort eigenständiger Offenbarungen zu leugnen.

    Was beispielsweise die Zweifel Heinsohns und Illigs – letzterer zweifelt an der Existenz Kaiser Kalrls des Großen – an der Faktizität bestimmter Historien betrifft, so haben beide wohl etwas nachzumachen versucht, was ihnen Immanuel Velikovsky mit ganz anderer Präzision für das sogenannte Dunkle Zeitalter vorexerziert hatte, dessen Existenz insgesamt auf einem Fehler der ägyptischen oder Chronologie beruht:

    «Indem er die antiken Überlieferungen gerade nicht als Verrücktheiten der Alten abtut, kommt Velikovsky im Verlauf weiterer Forschungen zu Ergebnissen, die für die historischen, erdwissenschaftlichen und astronomischen Wissenschaften eine Revolution bedeuten und den akademischen Lehrkörper in verschiedenen seiner Teile erzittern lassen. In seinen „284 Theses for the Reconstruction of Ancient History”, die er später in seinem sechsbändigen Werk „Zeitalter im Chaos” ausführt, kommt er zu dem Schluß, daß in der ägyptischen Chronologie fünfhundert Jahre doppelt gezählt worden waren und man die alte Geschichte, die an der ägyptischen Chronologie geeicht ist, gänzlich umschreiben müsse. Tut man dies, so verschwinden klassische Rätsel wie z. B. das, warum die Helden Trojas im 13. Jahrhundert v. Chr. kämpfen mußten, obwohl Homer sie ja mehr als ein halbes Jahrtausend später so hautnah hatte schildern können, als habe er ihnen gelegentlich die Hand auf die Schulter gelegt. Fällt Echnaton, wie er behauptet, nicht mehr ins 14., sondern ins 9. Jahrhundert, dann können die Trojaner als Etrusker erkannt werden, was schon die Römer behauptet hatten, und die rätselhafte „Königin von Saba”, die Salomon mit ihrem Besuch beglückte, erweist sich als Hatschepsut aus Ägypten.» (vgl. meinen Velikovsky-Artikel)

    Übrigens hatte mich damals ein Freibeuter-Artikel von Gunnar Heinsohn über die heiße Venus (1979) – ein Spitzenartikel! – auf die Velikovsky-Spur gebracht.

  4. Rudolf Reshad SteinmetzNovember 04, 2008 @ 07:56 AM

    Es ist richtig, die Erkenntnisse von Velikovsky zu achten (siehe: www.velikovsky.de/de/arbeit.html auch: Axel Klitzke, Pyramiden, Wissensträger aus Stein, WebSite: www.hores.org). Aber sie zeigen uns, daß menschliche Erkenntnisse d.h. Natur- und Geschichtsphilosopie im weitesten Sinne immer nur vorläufig und interessensgeleitet sein kann, was natürlich für Velikovsky ebenso gilt wie für Shlomo Sand. Was aber können wir dann verlässlich wissen? Gemäß der Anweisung unseres geliebten Propheten Mohammed S.A.S. gilt: “Suchet das Wissen, und wenn es in China ist”, d.h. verlangt ist hier äusserste Forschungsanstrengung jedes aufrichtigen Gläubigen, die zunächst immer nur zu relativem, eingeschränktem Wissen führt, gemäß dem Axiom von Vico: Verum et factum convertuntur – nur das vom menschlichen Geist erkannte „Wahre“ und das von ihm „Gemachte“ sind dasselbe, konvertibel und austauschbar. D.h. nur dieses, und auch nur einzig dieses Gemachte ist für ihn intelligibel und wahr, insofern und insoweit er es hervorgebracht hat (Giovanni Battista Vico, Prinzipien einer neuen Wissenschaft über die gemeinsame Natur der Völker, Neapel 1744, hrsg. von Vittorio Hösle u. Christoph Jermann, Frankfurt 1990). Wie aber gelangt man darüber hinaus? Hier halten wir uns an die Anweisungen des Shaikh al-akbar Muhyi ad-Din Ibn `Arabi, der – geführt und demütig betend – an der Schwelle der Pforte zur Weisheit ausharrte, bis ihm sein Wissen in der Kontemplation neu geschenkt wurde (siehe: Ibn `Arabi, Urwolke und Welt, Mystische Texte des Größten Meisters, a. d. Arabischen von Alma Giese, München 2002). An anderer Stelle nennt uns der Größte Shaikh jedoch eine Grundvoraussetzung für den Zugang zu diesem translogischen Wissenstyp: Er ist nur jenen möglich, die ihre Existzenzanalyse aufrichtig abgeschlossen haben: Wer bin, woher komme ich, wohin gehe ich! (siehe: Ibn `Arabi, Reise zur Macht des Herrn, New York 19981, Freiburg 1984, Zürich 2007, Einleitung Sheikh Muzaffer Ozak). Hält man sich an diese, und vor allem an die Anweisungen unseres geliebten Murschids Maulana Scheich Nazim Adil al-Haqqani, so entgeht man dem Grundirrtum, den schon Platon in seiner Apologie beschreibt: nämlich weil der Tischler eine vollkommene Anschauung hat über seinen gemachten Tisch, so glaubt er auch, er hätte sie über den “Rest” der Welt. Tatsächlich aber stimmt Plation vollkommen mit ibn Arabi überein, indem er im 7.Brief schreibt: „Solchen Leuten muss man also zeigen, was und wie die Aufgabe in ihrem ganzen Umfange ist, und mir wieviel Schwierigkeiten sie verbunden ist, und welchen Arbeitsaufwand sie erfordert. Wer dies nun hört, glaubt, wenn er wirklich ein Philosoph ist, für die Sache geschaffen und würdig, weil er gottgewandt ist, von einem herrlichen Wege gehört zu haben und jetzt alle Kraft anspannen zu müssen, andernfalls er nicht mehr leben könne … In solchen, nur in solchen Gedanken lebt der philo-sophisch Veranlagte; er übt zwar seine normale Tätigkeit weiter aus, aber neben allem her hält er sich an die Philo-Sophie und an eine Lebensführung, die ihn dadurch, dass er bei sich mässig ist, möglichst gedächtniskräftig, aufnahme- und denkfähig macht; die dieser entgegengesetzte aber verabscheut er für immer…“; und an derer Stelle: "Wahres Wissen läßt sich nicht hinschreiben.”

  5. muslimsunniNovember 21, 2008 @ 08:21 PM

    wichtig ist doch nur der kern des buches: israel hat kein anrecht auf das Land welches sie israel nennen. wie es vor der zeit des islam war, das sollte man einem heutigen juden nie glauben. denn die tora von damals existiert in den köpfen nicht mehr. wie auch immer es gibt die prophezeihung: die muslime werden die mehrheit der welt sein und ihnen gebührt die herrschafft. und wer hat seit beginn der zeit angst vor prohezeihungen? die juden. und wer handelt immer genau so das die prophezeihung erfüllt wird? die die sie am meisten fürchten.
    wenn also ein jude den anstoß dazu gibt das israel ungerechter weise existiert und die opfer dieses staates tatsächlich opfer sind und es führt dazu das die welt es auch so sieht…dann lasst ihn doch. das einzige buch ohne fehler ist das buch allahs oder?

  6. Michael Feisal ThomasNovember 26, 2008 @ 06:57 AM

    Gern pflichte ich Muslimsunni bei.
    Ich halte es für eine ganz extrem wichtige Feststellung, dass die Zugehörigkeit zum Judentum niemals Berechtigung dazu war, irgendwelche territorialen Eigentumsansprüche zu formulieren.
    Und bestrickend finde ich die These, nach welcher die heutigen Palästinenser tatsächlich in direkter Abfolge von den historischen “Israeliten” abstammen und über Jahrhunderte durch Konversion zu Muslimen wurden!

  7. sulaymanFebruary 23, 2009 @ 10:53 AM

    willkommen, die Einwohner von Aegypten sind sicherlich Israeliten, da der Erbe Pharaos die Israeliten waren, vom Qur’an bestaetigt, Spuren finden sich nicht nur in Oberaegypten in Esna-Edfu, wo Yussuf lebte, sondern auch im aramaeischen Delta, besonders in Tanta, ( Sh. Ahmad al Bedauwi )
    In Luxor, Karnak und Luxor finden sich die RAM-Alleen, Loewenkoerper aus Stein mit RAM-Rennem-Widderkoepfen, Abram, war vater des Ram.
    Allah aenderte dies in AB Vater Ra – Sonne HAM – Viele von den Soehnen Hams, des Schwarzen Sohn von Noah. Afrika wird die zahlreichst Nation der Endzeit sein, seine Frauen sind die fgruchstbarsten und ein Mann hat nicht selten vierzig Frauen, wie die Schafe. Lerne mehr:
    willkommen: http://groups.google.com/group/egypt-welcome

  8. sulaymanMarch 26, 2009 @ 07:32 PM

    Was denken Muslime ueber Juden und andersrum ? Und was kommt danach ? Bismillah, Salam und willkommen, Juden kommen zurueck in ‘ihr HOMELAND’ aus 102 Laendern ( Sure 102 Weilun li kulli ?), um in Israel gerichtet zu werden ( Al Bakarah ) wir lieben die Juden wie ALlah sie liebt als sein Schoepfung.

    Ein Volk, das viele Wohltaten durch Allah hatte und dessen Leute uns naechst sind nach den Christen, Glaeubige beider Religionen sind nicht mehr zahlreich: Verweltlicht. Die Gelegenheit bot sich, dem Gottesdienst in der Synagoge in Jerusalem zu sehen auf Einladung ALLAHS und waehrend der Lesung des Buches erschien ein schleierhafter Vorhang, schwarz mit einem Licht dahinter.

    Eine Segnung, die wir nur mit Sheikh Nazim im OST-WEST-Center in London erlebten , alles in GRUEN ohne Lampen, DIVINE… Und in Aleppo bei dem Zikr des legendaeren Sheikh der Schadheliye, Abdulqadir ISA, begraben neben Shadidullah Abu Eyyub al Ansari in ISTANBUL erschien weisses Licht wie ein riesiger Turban auf dem Kopf in Zeppelin-Form.

    Hier ein Artikel, zu uns gesandt von einem Islam- und Judentum-Kenner, jiddisch oder Deutscher Herkunft, Privatgelehrter wie Velikowsky in NY. Wir lernen davon, das Muslime Juden nicht hassen, sondern sie zum Islam einladen, wie so viele Schueler von den Juden kommen.

    Diese Stellungnahme als Antwort ueber BBC-Artikel ueber weitergehende Besiedelung um Jerusalem und Palestina-West-Bank, da die Juden und Israelis gemaess Sure Al Bakarah, es vorziehen, sich dort zu versammeln. Der gesamte afrikanische Fortsatz von Sharm ul Sheik bis Antakya wird beim Juengsten Gericht zusammen mit Zypern in die Hoelle, meint in die Feurigen Schichten unterhalb der Erdkruste abrutschen. Arabien wird als Kontinent abreissen mit schrecklichem KNALL, ( steht ja alles in ZILZAL, AL QUARIAH und AL TAKWIR) und untergehen. So der Norden Afrikas wird wieder unter Wassersein, Araber wird es dann dort nicht mehr geben, vielleicht im Inland und auf den Bergen.

    Afrika schiftet als Scholle inschallah nach Sueden, Spanien und Frankreich reissen ab von Europa und die geliebte ‘Osmanische-Herberge’ wird dann in Frankreich sein, wenn es das noch gibt….

    Der Norden wird wieder eisfrei sein und Jesus macht seine ’ neue ’ Welt dort, in der Gegend vom Nordkap. Durch die Aenderung der Stroeme von India her wird alles wieder ‘Eisfrei’ sein und Tropisch, was es frueher war, deshalb heisst es TAIGA von Thailand und beides von TIGER.

    Wir haben einige Bilder gefunden , die zum Text passen, indirekt.

    Hier der Artikel: N a q b a h – die selbstverschuldete Katastrophe. Ein Rueckblick Die Pal?stinenser begehen allj?hrlich, einen Tag nach dem israelischen Feiertag zur Erinnerung an die Unabh?ngigkeis-Erkl?rung Israels 1948, ihre Naqbah =. Katastrophe. Sie schieben die Schuld daf?r Israel in die Schuhe. Sie sind noch nicht bereit, diese Naqbah als selbstverschuldet anzusehen. Wie kam es 1948 zum Krieg Israels 1948 und der damit verbundenen Naqbah? Schon 1918, gleich nach der Balfour-Erkl?rung (in der England seine Mithlfe bei der Begr?ndung einer j?dischen nationalen Heimst?tte in Pal?stina versprach, durch die die Rechte der arabischen Bev?lkerung nicht beeintr?chtigt werden sollten) trat ein Mufti namens Amin el-Husseini an die ?ffentlichkeit mit der Forderung, Juden nicht ins Land zu lassen und die bereits ans?ssigen wieder zu vertreiben. Obwohl er schon 1920/21 judenfeindliche Pogrome inszenierte, machten die Engl?nder ihn zum Mufti von Jerusalem. Sie torpedierten damit wirksam das 1919 geschlossene Abkommen zwischen K?nig Feisal von Iraq und dem Repr?sentanten der Zionisten Bewegung, Chaim Weizman. Amin el-Husseini legte sich sogleich den Titel Gro?mufti von Pal?stina zu und organisierte unter Ausnuetzung dieses Amtes die gro?en Pogrome von 1929 und 1936-38. Letztere waren vor allem gegen einwandernde Fl?chtlinge aus nazi-Deutschland gerichtet, aber ebenso gegen Araber/Pal?stinenser, die er der Zusammenarbeit mit Juden bezichtigte. (In diesen beiden Jahren wurden von seinen Banden ?ber 700 Juden umgebracht, sowie ?ber 3000 (!) Araber, die er als Kollaborateure bezichtigte).

    Die Engl?nder jagten ihn aus dem Land, und luden 1939 Juden und Araber zur Round-Table-Conference in London ein aber die arabischen Delegierten lehnten rundweg ab mit Juden zu sprechen und mit ihnen an einem Tisch zu sitzen. Der nach Iraq entkommene Gro?mufti zettelte dort 1940 die gro?se pro-nazi Revolte an. Nach deren Niederschlagung durch die Engl?nder setzte er sich nach nazi-Deutschland ab, befreundete sich pers?nlich mit den nazi-Gr??en, stellte f?r sie in dem gemeinsamen Kampf gegen die Juden als

    den Weltfeind Nummer Eins (wie es damals hie?) zwei Waffen-SS Divisionen von Muslimen aus Yugoslawien und S?dru?land auf, forderte in einer Sendung von Radio Berlin 1943 die moslemische Welt zum Heiligen Krieg (Jihad) gegen die Juden auf [den Staat Israel und den Begriff Israelis gab es damals noch nicht], und erkl?rte: T?tet die Juden wo immer ihr sie findet dies ist woghlgef?llig vor Allah. Nach seiner Freilassung durch die franz?sische Armee 1945 ging er nach Kairo und organisierte mit Hilfe der Arabischen Liga den Kampf gegen die Juden die schon im Land waren, und vor allem gegen die j?dischen ?berlebenden aus der Schoah, die hier eine neue Heimat suchten. Aus dem so entfachten B?rgerkrieg entwickelte sich der Unabh?ngigkeitskrieg Israels mit all dem was die Pal?stinenser nun als ihre Naqbah empfinden.

    Amin el-Husseins Jihad fand und findet noch weite, sogar zunehmende Unterst?tzung in der arabischen und sonstigen moslemischen Welt. Ein von ihm wie als Sohn behandelter Sch?ler ist Arafat. Es ist kaum bekannt, da? dieses Wort f?r die moslemische Welt Sinn und Krone ihres Erdendaseins beinhaltet.

    Es dient dem PLO-Fuehrer als nome de guerre. Zu dessen Unterstreichung nannte er seinen (in Tunis umgekommenen) Kriegsminister Abu Jihad = Vater des Heiligen Kriegs. All dies in Verdrehung der Lehren des Koran, der nicht nur ganz allgemein Das Buch (=die Bibel) mit all seinen Verhei?ungen f?r verbindlich erkl?rt, sondern u.a. klar von der R?ckkehr der Juden aus dem Exil in ihr Land spricht (Sure 17, Vers 106).

    Auch Oslo und all die Zugest?ndnisse der Baraq-Regierung haben an der feindseligen Einstellung der PA nichts ge?ndert. Im Gegenteil! Seither wird in den Autonomie-gebieten eine verst?rkte Juden- und Israelhetze offiziell betrieben, vor allem in Schulen, Jugendorganisationen und Moscheen? Terrorakte werden als berechtigter Freiheitskampf dargestellt, und Fanatiker die sich zusammen mit ihren Opfern selbst in die Luft sprengen, werden als Nationalhelden und Heilige ?ffentlich verehrt; und Waffen werden im grossen Masse besorgt – all dies in krasser Verletzung der Oslo-Vertraege.

    Christen, die allm?hlich die Mitschuld ihrer Religion am anti-Semitismus begreifen, und Deutsche, die ihre Vergangenheit aufarbeiten wollen, sollten sich diese hier nur kurz skizzierten Hintergr?nde vor Augen halten, wenn sie ?ber die Lage im Nahen Osten sprechen.

    Erlauben Sie mir noch zu bemerken, da? es heute schon eine ganze Anzahl Moslem gibt, die die Feindschaft gegen Israel als Unrecht und im Widerspruch zum Koran empfinden und dies auch klar aussprechen. Wir haben uns in der “Islam-Israel Fellowship zusammengeschlossen, in der Sheikh Prof. Abdul Hadi Palazzi als der moslemische Mitvorsitzende fungiert. Wir hoffen und arbeiten daf?r da? sich in der moslemischen Welt mehr und mehr ein Verst?ndnis des Koran durchsetzt, das Friede und Partnerschaft mit Israel als wohlgef?llig vor dem Gott unseres gemeinsamen Stammvaters Abraham erm?glicht, zum Wohle aller.

    Jerusalem, Ende Mai 2001 Dr. Asher Eder, J?discher Mitvorsitzender, Islam-Israel Fellowship, Jerusalem / Israel e-mail: avrason@netvision.net.il

    Artikel continues English: ( just included by hand) reply on BBC-article about new Settlements, it is HIS position….

    Dear Ladies / Dear Sirs, Ms Katya’s perspective seems to be somewhat out of focus: The Arabs / Muslims started hostilities against Jews and Israel long before there was any Jewish settlement in the (so-called) West-Bank. And the name PLO means “Palestine Liberation organization” which claims all the lands between the Jordan River and the Mediterranean Sea. Then, you may remember also the “Khartoum Conference” of 1968 with its (ill)famous threefold “NO”. Sincerely, Dr. Asher Eder

    N a q b a h the self-inflicted catastrophe

    The Palestinian leadership, in their ongoing drive to get rid of Israel, have in the recent years developed the rule to commemorate the day Israel celebrates her day of independence as their Naqbah their catastrophe. They blame solely Israel for it, unwilling to admit this catastrophe as self-inflicted. None denies that there are sufferings and misery, and that there are still many Palestinians living in refugee camps. But blaming Israel for it is a big lie, a dirty propaganda ruse. While tracing the roots of the evil does not yet alleviate it, it is the first step for overcoming it, and for healing. So lets have a look at the developments which led to the Naqbah. Immediately after the Balfour-Declaration in 1918 (in which England declared its willingness to help establishing a Jewish National Home in Palestine without infringing on the rights of the local Arab population), Mufti Amin el-Husseini appealed to the public to prevent by all means the immigration of Jews, and to drive out those who had already settled there. In this vein, he instigated the anti-Jewish riots of 1920/21 but the English installed him as Mufti of Jerusalem, thereby undermining effectively the King Feisal/Weizman Agreement of 1919. That Mufti of Jerusalem by Englands grace styled himself right away as The Grand-Mufti of Palestine, and used his office to organize the big riots of 1929 (during which, among others, the Jewish community of Hebron got extinguished); and then those of 1936/38. The latter were directed mainly against the immigration of Jewish refugees from nazi-Germany, but also against Arab/Palestinians who preferred normal relations with the Jews over blind hatred, but whom he accused of collaboration with them. (During these riots his gangs killed over 700 Jews, and over 3000 (!) collaborators). The English chased him out, and invited Jewish and Arab leaders to the Round Table Conference of 1939 in London in an attempt to find a solution but the Arab delegates refused to sit at the same table with Jews, and to talk with them. The Grand-Mufti who had escaped to Iraq, instigated there the big pro-nazi revolt of 1940. When it was crushed by the English, he managed to escape to nazi-Germany, befriended there himself with its leaders, raised for them two Moslem SS-divisions (from the Moslem populations of Yugoslavia and Russia then under German occupation) in the common struggle against the Jews as the worlds enemy number one (in adopting this nazi slogan), and called in a 1943 broadcast from Radio Berlin on the Moslem world to wage a Jihad (Holy War) against the Jews [note: The State of Israel and the term Israeli did not yet exist then!], and declared: Kill the Jews wherever you find them this is pleasing to Allah. After his release by the French in 1945 he went to Cairo and organized with the active help of the Arab League the battles against the Jews who lived already in the country, and against those Holocaust survivors who hoped to find a haven of refuge in the ancient home land (after WWI called Palestine by the English, in adopting that Latin term applied by the Romans in an attempt to wipe out the name Land of Israel as it was called then,, cf. Matth. 2:22). The ensuing civic war of 1946/48 led to Englands withdrawal from Palestine on May 14, 1948. The next day, on May 15, Israel declared its independence, foremost as a defense organism against the Arab onslaught. The following day, however, troops of seven Arab countries [Egypt, Trans-Jordan, Syria, Lebanon, Iraq, Saudi Arabia, and Kuweit] attacked the newly born state with the declared goal to wipe it out. They called upon the local Arab peoples to leave the country so that they would not be chased into the Mediterranean Sea together with the Jews the main cause for the ensuing refugee problem. All these attacking Arab armies could be driven back, with the exception of the Trans-Jordanians who conquered the territory which they called then the Westbank (i.e. west of the Jordan River), incl. East-Jerusalem. Israels peace efforts which included offers to settle the refugee problem, were rebuffed by the threefold nos of the ill-famous Khartoum Conference of 1968 (No recognition of Israel; no negotiations; no settling of the refugee problem). In the following years, raids into Israel with all kind of terror attacks increased. Rauf el-Chodbi el-Husseini, an ardent disciple of the above Grand-Mufti and head of the El-Fatah gang, evolved as their main leader. Realizing that war against Israel under religious auspices would not be favoured widely in the Western world after the Holocaust, he gave his gang a national garb by renaming it PLO = Palestine Liberation Organization, but adopted for himself the word Arafat as his pseudonym, even nom de guerre. This term is the name of a hill next to Mecca which every Moslem pilgrim has to climb up to complete and crown his pilgrimage. With the help of this name he could assume the role of the symbol figure in the Jihad efforts against Israel. Underlining this aspect, he called his late Minister of War Abu Jihad = Father of the Holy War. In fact, he is only the executive organ of the Arabs Jihad against Israel (its goal and modus operandi were outlined in The Fourth Conference of the Academy of Islamic Research, held in 1968 at Cairos Al Azhar on the behest of Gamal abd-el-Nasr, then President of Egypt). We reap only the fruits of the hatred and incitement preached there. Oslo did not make Arafat into a lamb; rather, it came in handy for his rhetoric. The present hostilities are termed El-Aqsa-Intifada – to whip up further the religious feelings of the Muslim world. The suffering of both the Jewish and the Arab/Palestinian peoples continues, and will continue till the Moslem world realizes that Jihad against Israel is a grave deviation from the teachings of the Koran, and a crime against both peoples. Abolishment of the Jihad is a pre-condition for peace. See on this point my essay PEACE IS POSSIBLE BETWEEN ISHMAEL AND ISRAEL ACCORDING TO THE TANAKH AND THE KORAN with a supportive foreword by the Sheikh Prof. Abdul Hadi Palazzi. Dr. Asher Eder Jewish Co-Chairman, Islam-Israel Fellowship, Root Branch Association Ltd, Jerusalem The essay is available from its e-mail address rb@rb.org.il; or at its web site:: www.rb.org.il or: avrason@netvision.net.il

    Responding to a readers question about the truth of the above, Sheikh Prof. Abdul Hadi Palazzi answered on 21/10/01 as follows:

    As-salamu ‘alaykum wa rahmat-Ullahi wa barakatuH. Dear Sister, Unfortunately it is absolutely true. The pseudo-mufti of Jerusalem of old, Amin al-Husseini, was a very cruel man, who was appointed by the British, and then betrayed them by becoming one of Hitler’s collaborators, and by broadcasting Nazi-propaganda in Arabic from Radio Berlin. He was such a bloodthirsty man, that even some of the generals of the Wehrmacht were nauseated by his idea of a “total extermination of the Jewish people”. Today’s pseudo-mufti of Jerusalem, ‘Ikrimah Sabri – appointed not by the British but by Yasser Arafat – is not less barbaric and criminal than his predecessor was, and the tone of his genocidal anti-Jewish propaganda is also very similar. Some months before September 11 he openly said from the pulpit “Let’s exterminate all of those Jews, and LET US ALSO KILL THOSE AMERICANS WHO ARE THEIR ALLIES”. Even so, the US government and the EU country are so interested in introducing his boss Arafat as a “moderate former-terrorist”, that those words of the chief Mufti of PLO are regularly passed under silence. The reality of Middle East is something which must be hidden from the eyes of the world. The public opinion of civil countries must be denied the right to an objective information, otherwise the Americans and the Europeans while distrust their corrupt politicians who - because of dirty interests – openly go hands in hands with an impenitent gangster like Yasser Arafat, and even massively fund his criminal gang (PLO) thus helping it to massacre both the innocent Jewish population, and those innocent Muslims who consider living in the only democracy of Middle East a blessing, and want to live in peace with the Jewish majority. The world must be brainwashed to the point of accepting the idea that cutting Israel into pieces in order to absurdly give a part of his to Arafat and to his bandits means “defending the rights of the Palestinians”, while on the contrary means condemning them to live under the most corrupted regime which is possible to conceive (harmed cleptocracy), and also condemning the Israelis to live in danger of sudden extermination, exactly like it happened with the Nazis.

    Wa-s-salamu ‘alaykum wa rahmat-Ullahi wa barakatuH. Shaykh Prof. Abdul Hadi Palazzi Director, Cultural Institute of the Italian Islamic Community e-mail: islam.inst@alice.it

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