Wollen Musliminnen im öffentlichen Leben einen Platz erobern, stoßen sie auf eine Wand an Debatten und Einwänden
Mädchen und Frauen, die sich selbst als Musliminnen definieren, verwenden diverse Taktiken, um sich im öffentlichen Raum als sozialer Gemeinschaft von Individuen einen Platz zu erobern. Sie wollen nicht mehr mit der Rede von der “anderen Kultur” oder “der Religion” abgespeist werden, sondern fordern ihre Rechte auf Bildung und Arbeit ein. Von Kerstin Kellermann.
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Die Chancengleichheit ist aber nicht hergestellt, ich erlebe es jeden Tag, das an Universitäten Studentinnen mit Kopftuch benachteiligt werden…wenn Seminarplätze gelost werden müssen (wegen Plätzemangel), sind sie es immer die (natürlich rein zufällig) als letzte einen Platz bekommen. Wenn das mal vorkommt, würde ich nichts sagen, aber ich beobachte das schon seit Jahren…