Beginn Rajab: Astronomischer Neumond ist am Samstag, 14. Juli 2007, 13.03 Uhr MEZ. Der morgige Sonntag wird inshâ’allâh der 1. Rajab sein und in der Nacht des kommenden Donnerstag zum Freitag die heilige Nacht der Empfängnis: Lailatu l-Raghâ’ib
Der Monat der Vergebung
In der Prophetengeschichte wird berichtet, am ersten Tag des Monats Rajab habe der Prophet Noah – der Friede sei auf ihm – die letzte Planke seiner Arche mit Pech bestrichen und sie für die sechsmonatige Fahrt fertiggestellt. Am ersten Tag des Monats Rajab begann ihre Reise. Es ist der siebte Monat des islamischen Jahres, der heilige Monat Allâhs, in dem Er die Sünden vergibt. Rajab ist den anderen Monaten vorgezogen, wie die Sprache des Korans anderen Sprechweisen vorgezogen ist. Deshalb ist empfohlen, ihn durch Fasten, Gebet und Dhikr zu ehren.
Rajab wird mit den arabischen Lettern râ’, jîm, bâ’ geschrieben, râ’ steht für rahma, »Barmherzigkeit«, jîm für jurm, »Schuld«, bâ’für bir, Allâhs Gnade. Der Herr spricht: »Die Schuld Meines Dieners steht zwischen Meiner Barmherzigkeit und Meiner Gnade« – davon eingekleidet und vergeben. Das ist die Bedeutung des Gnadenmonats Rajab.
Es ist überliefert: Wer in diesem Monat einen Tag fastet, wird von Sünden rein wie ein neugeborenes Kind. Wer zwei Tage fastet, dessen Eltern erlangen Vergebung ihrer Sünden. Wer drei Tage fastet, wird aus dem Paradiesflusse trinken, den der heilige Prophet beschrieben hat, er wäre weißer als Milch, süßer als Honig und kühler als Schnee. Der Fastende wird vor drei Nöten bewahrt bleiben: der Bestrafung im Grab, dem Tod als Ungläubiger und der Finsternis des Grabes. Wer vier Tage fastet, wird vor dem unseligen Antichristen geschützt sein. Wer sechs Tage fastet, erhält Märtyrerlohn. Die sieben Tore der Hölle bleiben dem verschlossen, der sieben Tage gefastet hat, und wer acht Tage fastet, dem öffnen sich die acht Tore des Paradieses.Koranlesen, Gebet und Dhikrullâh werden mit siebzigfachem Lohn beschenkt. Es wird empfohlen, viel astaghfiru llâh – »ich bitte Allâh um Vergebung« – zu beten, denn der Rajab ist ein Monat der Gnade und Vergebung. Und es ist überliefert, daß einen, der jeden Tag tausendmal »lâ ilâha illâ llâh« und hundertmal »lâ ilâha illâ llâh, Muhammadu r-rasûlu llâh« wiederholt, das Höllenfeuer nicht wird berühren dürfen. (vgl. Amina Adil, Ramadân. Über die heiligen Monate Rajab, Sha’bân, Ramadân)
Übungen:
- Täglich empfohlen:
- 2.500 mal »Istaghfîru llâh«
- 1.000 mal »Lâ ilâha illâ llâh«
- 100 mal »Lâ ilâha illâ llâh, Muhammadu r-rasûlu llâh«
- Über den Monat verteilt:
- 30 Raka‘ât (in der ersten Suratu l-Ikhlâs (Sure 112), in der zweiten Suratu l-kafirûn (Sure 109)
- 16.000 mal »Yâ latîf«
- 1.-10. Rajab: 100 mal »Subhâna llâh al-hayy al-qayyûm«
- 11.-20. Rajab: 100 mal »Subhâna llâh al-ahad as-samad«
- 21.-30. Rajab: 100 mal »Subhâna llâh ar-ra’ûf«
Lailatu l-Raghâ’ib
Die Nacht vom ersten Donnerstag des Monats zum Freitag ist die Lailatu l-Raghâ’ib, die Nacht der Empfängnis des Propheten Muhammad (s). Zur Ehren dieser heiligen Nacht versammeln sich im letzten Drittel der Nacht alle Engel um die Kaaba und bitten Allâh den Erhabenen um Vergebung für die im Rajab Fastenden, und Allâh sagt es ihnen zu.
Lailatu l-Mi‘râj
Die Nacht zum 27. des Monats ist die Lailatu -Mi‘râj, die der Nachtreise und der Himmelfahrt des Propheten (s), auf die wir noch besonders hinweisen wollen.
“Vorsicht, diese Überlieferungen von denen da gesprochen wird sind schwach (also 1,2,3 Tage fasten usw.).
Das gehört doch eher in die Spalte “Frommer Volksglaube”
“2.500 mal »Istaghfîru llâh«” Wo kommt denn so etwas her? Ich denke nicht, dass ALLAH subhana wa ta’ala sich mit solchen Dingen beeindrucken lässt.
Ui, 2 Scheich-ul-Islam sind hier um uns vom fasten und Dhikr abzuraten, wo doch überall im Quran steht das wir Dhikr machen sollen, und schreiben noch Unsinn wie Volksglaube und Allahu teala zu beeindrucken.
Was sind das bloß für Zeiten in denen wir leben, Muslime die andere Muslime vom fasten und Dhikr abhalten wollen…
@ Derwisch Hooop…vorsicht! Ich habe nicht dazu aufgerufen das Fasten aufzugeben. Lediglich die Behauptung, daß Fasten in diesem Monat besondere Belohnung mit sich bringt, ist schlicht nicht haltbar. Ob man diesen Monat fastet, oder in einem anderen, macht keinen Unterschied (ausser Ramadan natürlich). Das Paradies hat keinen Monat der offenen Tür, was in diesem Artikel beschrieben steht, erweckt den Eindruck, man könne sich an einem Bestimmten Termin in`s Paradies “Einkaufen”. Solcherlei ist sehr gefährlich, wenn es sich ausbreitet. Fastet, Betet, und hofft auf die Gnade Allahs! Aber lasst euch nicht wirr machen…
@Hamza ersteinmal heißt das “Monat Ramadan” und nicht “Ramadan”. Zweitens, ist es doch ein besonderer Monat, weil das der Monat Allahs (swt) ist. Und das Fasten in diesem MOnat ist sehr empfohlen. Mach nicht auf Gelehrter und erzähl nicht irgendwas, von dem du keine Ahnung hast!
Liefere mir einen Beweiß, das Fasten im Monat Rajab besser ist als in jedem anderem Monat… Wenn das Sunna ist, hab ich noch nie davon gehört, und tu uns doch beiden den Gefallen, und pöbel nicht herrum. Ich lasse mich gerne belehren…
It has been mentioned by Abu’ Nu’aim in ‘Hilya’ from Anas Ibn Malik (Allah be pleased with him) he said, that the Messenger of Allah (Allah bless him and give him peace) used to make the following dua, when the month of Rajab came in:
‘Allahuma Barik lana fi Rajaba wa Sha’bana wa ballighna Ramadhan’
It has bee mentioned by Abu’l Fath ibn Abi’l-Fawaris in his ‘Amali’ (dictations and transmissions) and Allama Suyuti has also mentioned in his Jami Saghir from Hasan Basri that the Messenger of Allah (Allah bless him and give him peace) said,
“Rajab is the month of Allah. Shaban is my month. Ramadhan is the month of my ummah (followers).”
From the above hadith, it shows that it is preferable to make dua, to remain in the coming and following months, in order to perform good actions in them, because a true believer increases in his age with goodness. The best of people is the one who lives long and performs good actions.
The pious predecessors used to prefer dying after performing good actions, like the fast of Ramadhan or returning from Haj. And it was said by them, ‘whoever dies in this way, is forgiven.’
There is no doubt that the month of Rajab is the key to the opening of the months of goodness and blessing.
Abu Bakr Warraq (May Allah be pleased with him) said,
‘Rajab is a month of cultivation, Shaban is month of irrigating the fields, and the month of Ramadhan is a month of reaping and harvesting.’
The summary is, that the month of Rajab is a sacred month and the first, virtuous and noble of them all. So it is appropriate to celebrate it ENTIRELY and to give attention to it by performing good acts, and refraining oneself from sins and offensive things, because it is the month of Allah.
It has been mentioned that Allah said,
‘Fasting is for me and I will recompense one for it.’
Fasting in the month of Rajab prevents one from sins, let alone refraining one from killing and having enmity towards the enemy (which this month was made sacred for), like it was practised by the people in the ignorant (jahili) period.
(Imam Abdul’Gani al-Nablusi, Fadha’il al-Shu’hur wa’l-Ayyam (Virtues of Months and Days) pg 27, 32)