Weil ihr das Kopftuch verboten worden war, hat eine muslimische Sozialpädagogin fortan eine Baskenmütze getragen. Ein deutsches Gericht verbietet ihr nun auch den Filz auf dem Kopf.
Das Baskenland ist eine Region an der Atlantikküste und liegt auf spanischen und französischen Boden. Die Baskenmütze stammt aus diesem Gebiet, ist mit dem Barett verwandt und ein auch in Deutschland beliebter Hut. Heinrich Böll hat zum Beispiel gerne eine Baskenmütze getragen.
Die Baskenmütze besteht meist aus Wolle oder Filz, beides relativ feste Stoffe. Dennoch kann die Baskenmütze auch als Kopftuch getragen werden, so das Urteil des Düsseldorfer Arbeitsgerichts. Jedenfalls kann auch eine Baskenmütze unter das Kopftuchverbot für Lehrerinnen fallen.
Es wies damit die Klage einer muslimischen Sozialpädagogin ab, die gegen eine Abmahnung vorgegangen war. Bis zum Kopftuchverbot hatte die Türkin jahrelang ein Kopftuch getragen. Als das nicht mehr möglich war, war die Frau kreativ und griff zur Baskenmütze. Doch auch diese Kopfbedeckung bleibt ihr jetzt vesagt.
Re:@ Put-in
Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster,und vermute einfach mal: Sie sind Weltanschaulich irgendwo im Berreich Kommunismus/Sozialismus angesiedelt?
Ok, warum seine Anschauung ändern. Basierend auf der vorrangehenden Vermutung: Ein Kommunist, nehmen wir mal an er könnte alt genug werden um die gesammte Geschichte mit zu erleben, hat damals den Weg von Lenin ganz toll gefunden. Nach ein paar Jahrzenten stellt er fest, daß das Abschaffen der Religion am Ende nur dazu geführt hat, den Personenkult einzuführen. Nun kann man sagen das dieser Eiertanz um Lenin/Stalin/Mao oder was weiß ich wen, quasi religiöse Züge angenommen hat. Was ist passiert? Haben diese Führer den Grundsatz der Religionslosigkeit über Bord geworfen? Nein, sie haben entdeckt (manche früher andere später), daß das Lenken von Menschen nur dann zu bewerkstelligen ist, wenn man bestimmte Grundbedürfnisse befriedigt (wie zum Beispiel Glauben, an was auch immer).
Gerade in China haben wir gesehen, das der Grundgedanke des Kommunismus nur dann überleben konnte, wenn er sich Veränderungen unterzieht. Strikte Dogmatik führt in jedem Fall in die Katastrophe (bin gespannt, wann sich das in der Katholischen Kirche endlich mal herrumspricht), und das war der Hinweis den ich zu geben versucht habe. Wer aufhört an seiner eigenen Position zu zweifeln, wer seine eigene Meinung für absolut hält, hat schon verloren, weil die Welt ihn irgendwann abhängt. Ebenso ein Muslim. Er glaubt die letzte Erkenntniss gefunden zu haben? Schon hat er sich selbst aus dem Glauben katapultiert, denn er setzt sich dann mit Gott gleich.
Oder ein Wissenschaftler, keine Zweifel mehr am eigenen Weltbild? Willkommen im Mittelalter, die Erde ist eine Scheibe und die Dinosaurier hat es nie gegeben…
Ich hoffe Sie nehmen mir jetzt meinen Zynismus nicht übel…
Zynismus nehme ich nie übel werter Hamza, egal gegen wen er geht, kann auch ruhig gegen mich selbst sein, hauptsache die Poiente ist scharf genug, und zum anderen, vielleicht kann ich ja was in mein Repatoire aufnehmen. Sie haben sich nicht nur aus dem Fenster gelehnt, ich habe sie glaub ich auch herausfallen sehen, um blumig zu bleiben. In welchem Bereich nun meine Weltanschauung anzusiedeln ist, also darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ist das denn so wichtig?(okay, ist nur rhetorischer Natur, klar ist es wichtig) Hm…also wie gesagt, meine Weltanschauung in Worte zu fassen, in so zwei “Ismen” ...ich glaube da bin ich wohl zu kompliziert. Sicherlich, ich bin in einem Land geboren, was heute nicht mehr ist, nur das ist mittlerweile auch schon fast 20 Jahre her. Und mir daraus einen Strick drehen zu wollen (ich weiss schon Hamza, wollten sie nicht, aber ich sag es trotzdem) halte ich für falsch. Kann auch sein das wir gerade aneinander vorbeireden, möglich, daß wir doch das Gleiche meinen, vor dem Ändern steht das Prüfen, davor das in Frage stellen und eben davor der Zweifel. Mehr hatte bzw. wollte ich eigentlich nicht sagen. Wie gesagt, trotz Differenzen im Glauben, in den Grundregeln der sachlichen Kommunikation sind wir und wohl einig. P.S. Las(ß)sen sie ihren Zynismus ruhig sprudeln, bin schon auf mehr gespannt.
Re:@ Put-in “In welchem Bereich nun meine Weltanschauung anzusiedeln ist, also darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ist das denn so wichtig?”
Jaja, sie haben es selber erkannt, natürlich ist es wichtig. Kleiner Hinweis von mir: Sind Sie nicht eben deswegen hier? Um Erkenntnisse zu Sammeln? Oder um die Erkenntnisse der Anderen auf die Probe zu stellen…? Bevor wir (Menschen) glauben können, müßen wir erstmal wissen was wir wollen. Die meisten sagen dann spontan: Glück… einer der nicht glaubt, wird aber nichts auf der Welt finden, das ihm dauerhaftes Glück verschafft…
Wenn Sie dauerhaftes suchen, lade ich Sie ein, besorgen Sie sich einen Koran in deutscher Sprache, und lasse Ihn einfach mal auf sich wirken…