»Retten, was zu retten ist«

11.12.2007 von Salim Spohr


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Beim Namen Gottes, des Gnädigen, des Erbarmungsvollen

Liebe Bürgerinitiative
gegen den Moscheebau in Oberösterreich!

Ihr solltet euch einmal überlegen, was ihr tut. Islam ist die letzte der großen Religionen des Glaubens an den einen Gott. Und dieser Gott hat gesagt: “Wenn nicht in staubigen Behausungen geringgeachtete Leute meinen Namen preisen würden, Ich hätte schon die ganze Welt hinweggewischt.” (Hadith Qudsi) Zur Ausübung der Religion des Islam bedarf es mit Blick auf diese Überlieferung sicher keiner prunkvollen Moscheen. Und dennoch muß die Entscheidung darüber, so eine zu bauen, den Muslimen selbst überlassen werden. Eine zivilisierte Gesellschaft hat das zu akzeptieren und zu respektieren. Islam ist eine Weltreligion, und diese findet gelegentlich auch in Oberösterreich statt.

Ihr schreibt, ihr wollt “retten, was zu retten ist”. Was meint ihr denn damit? Was ist es denn, was ihr da retten wollt? Eure Seelen könntet ihr retten, indem ihr unseren gemeinsamen Schöpfer um Verzeihung bittet. Sagt “kyrie eleison!” oder “astaghfirullâh!” Und mit der göttlichen Verzeihung kommen auch das Erbarmen und der Segen aus uferlosen Meeren Göttlicher Macht und Schönheit und Liebe auf euch. Was wollt ihr denn retten? Was wäre es wert, gerettet zu werden, wenn nicht das ewige Leben! Und wenn es euch wirklich um das geht, solltet ihr am besten die letzte Religion und den letzten der Propheten, Sayyidina Muhammad – Allah segne ihn und seine Leute und schicke ihm Frieden -, den in der göttlichen Gegenwart Meistgeehrten, respektieren. Er ist das Siegel der Propheten. Er wurde der Menschheit vom Herrn der Welten zur Rettung gesandt. Mit seiner Hilfe könnt ihr retten, was zu retten ist, aber nicht gegen ihn. Ihr solltet es nicht wagen, euch gegen euren Herrn und seinen Propheten und dessen Religion zu erheben. Es wäre ausgesprochen töricht.

Ein islamisches Zentrum wäre ein großer Segen für Oberösterreich und für jeden von euch.

Mit besten Wünschen zu einer besseren Einsicht,
wa s-salamu alaikum wa rahmatullahi wa barakâtuh
(und der Friede auf euch und das Erbarmen Gottes und Sein Segen)

Salim E. Spohr
(ein deutscher Muslim)

Seht auch hier: http://www.islampress.de/2007/12/11/retten-was-zu-retten-ist







hier der volle Text der Mail aus Oberösterreich:

Am 11.12.2007 um 21:03 schrieb info@dienationalen.at:

KEINE MOSCHEE IN LINZ - bitte weiterleiten-

Bürgerinitiative: www.keine-moschee.at info@keine-moschee.at

Die Bürgerinitiative “Keine Moschee in Linz”, sieht sich als überparteiliche Initiative engagierter Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gegen die geplante Großmoschee in Linz.

In unserer Landeshauptstadt soll ein 6000 m² großes Areal entstehen. Ein “islamisches Kulturzentrum”, auf Deutsch: eine riesengroße Moschee! Vollkommen abgeschottet von der Außenwelt!

Dies zu verhindern ist das Gebot der Stunde. ÖVP und FPÖ sind zu schwach, SPÖ und Grüne fördern gar die Entwicklung hin zu einem islamischen Zentrum in mitten unseres schönen Oberösterreichs.

Deshalb bleibt nur eine überparteiliche Bürgerinitiative ins Leben zu rufen und so zu retten was noch zu retten ist.

Diese Initiative kann nur der Anfang sein, denn wir können es nur gemeinsam schaffen. Darum bitten wir alle, die unsere Initiative unterstützen wollen sich bei uns zu melden und Mitarbeit an zu bieten:

info@keine-moschee.at

Jeder kann und sollte die Bürgerinitiative unterstützen. Wir haben in Österreich überall ähnliche Probleme und werden diese mit der Seite www.keine-moschee.at unterstützen. Also weiter verlinken, verschicken, weitersagen usw. Die Initiative endet, sobald es keine neuen Riesen-Moscheen mehr in Österreich gibt!!!

Kommentare

  1. bigbertaDecember 13, 2007 @ 09:00 PM

    As-salamu alaikum, lieber Scheich Salim. Ich habe mir erlaubt, auf Deinen Beitrag hinzuweisen in einem Beitrag, der am 6. Januar nach unserer Pause erscheinen wird. Er ist dann nämlich immer noch aktuell: in Linz ist Wahlkampf. Siehe z.B. hier: http://tinyurl.com/yv69uw . Das Anti-Moschee-Logo ist eine Schöpfung von Pro-Köln und wird auch in Antwerpen eingesetzt. Von hier aus gibt es auch Verbindungen zur Anti-Moschee-Initiative in die Schweiz. Die Herr- und Damenschaften sind ganz und gar nicht der Meinung daß sie sich gegen Gott auflehnen, sondern im Gegenteil: sie fühlen sich mit ihm eins. Jetzt mache ich mal ganz frech Werbung für uns: Anfang Januar werden wir einiges zum Thema “Vernetzung” bringen. Many Salams und – jetzt schon – Id’Mubarak MaryamD aka bigberta für das Watchblog-Team

  2. HusseinDecember 14, 2007 @ 08:12 AM

    Interessant ist, dass die Website www.keine-moschee.at gegen östereicheches Gesetzt verstößt. Die Website hat nämlich kein richtiges Impressums Seite. Da steht einfach nur eine Postfach-Nr, was gesetztlich nicht ausreichend ist.

    “Die Unterlassung dieser Informationen kann sowohl verwaltungsstrafrechtlich geahndet (§ 26 ECG, Geldstrafe bis zu 3.000,—EUR) als auch zivilrechtlich mit Unterlassungsklage verfolgt werden. Die Behörde kann allerdings auch einen Anbieter auf den Missstand hinweisen und ihm auftragen diesen bis zu einer festgelegten Frist zu beheben. Wenn er dies tut, hat er gemäß § 27 nicht mit einer Strafe zu rechnen. “

    Näheres zum österreichischen Impressum-Gesetz findet man hier näheres: http://de.wikipedia.org/wiki/Impressum#Rechtslage_in_.C3.96sterreich

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